Investment in Paraguay-Wald verspricht elf Prozent Rendite

Veröffentlicht von World of Good am 4. Dezember 2008

Die internationale Finanzkrise hat inzwischen dazu geführt, dass der Trend zu Veranlagungen in nachhaltige Rohstoffe wie Holz zunimmt. Aktuell bietet die deutsche Miller Forest Investment AG http://www.miller-investment.de 4.000 Hektar Brach- und Weideland in Paraguay an, die im Zuge des Investments durch finanzkräftige Investoren aufgeforstet werden sollen. Anleger profitieren, als dass ihnen eine Direktbeteiligung am Wald und dessen Erträgen mit einer Rendite bis zu elf Prozent angeboten wird. Die Aufforstungsfläche kann dabei gekauft oder für einen Zeitraum gepachtet werden. Parallel zum Erwerb schließen die Investoren einen Dienstleistungsvertrag ab, der die Bewirtschaftung und den Verkauf der Erträge regelt. Ab 4.500 Euro können private wie institutionelle Interessenten einsteigen.

“Obwohl die gegenwärtige Nachfragesituation nicht sehr erfreulich ist, sehen wir auch künftig großes Potenzial mit diesem Geschäftskonzept. Die Unsicherheit der Investoren am Markt ist derzeit immens, sodass auch wir seit drei, vier Monaten wie andere Branchenteilnehmer auch teils erhebliche Mittelrückflüsse zu spüren bekommen”, sagt Markward Kerstiens, Marketing- und Vertriebsleiter bei Miller Forest Investment, auf Nachfrage von pressetext. Laut Kerstiens strebt das Unternehmen trotz der schwierigen Wirtschaftlage bis Jahresende an, 1.000 Hektar – und damit rund ein Viertel der verfügbaren Fläche – durch Aufforstungsmaßnahmen nutzbar zu machen. Die Aufforstung hierbei übernimmt ein Partnerunternehmen in Paraguay, das ein spezielles Mischwaldkonzept anwendet, das Laub- und Nadel- sowie Edelhölzer vorsieht.

“Damit sich die Investition für unsere direktbeteiligten Kunden auch lohnt, werden die Hölzer nach rund sieben Jahren sowohl vor Ort als auch international zum aktuellen Weltmarktpreis verkauft”, so Kerstiens im pressetext-Gespräch. Miller Forest Investment betreibt diesen Geschäftszweig bereits drei Jahre und betreut zwischen 60 und 70 Kunden. Die breite Aufstellung bei der Aufforstung garantiere nicht nur eine Hölzervielfalt, sondern sei auch ökologisch sowie ökonomisch sinnvoll, so Kerstiens weiter. Weitere Ausschüttungen sind im Dreijahresrhythmus nach zehn, zwölf bzw. 15 Jahren geplant. “Bedenkt man, wie die Brachflächen aussehen, dann ist eigentlich alles ökologisch sinnvoll, was mit dem Boden passiert”, sagt Jörg Weber, Chefredakteur bei ECOreporter.de, auf Nachfrage von pressetext.

Laut dem Branchenkenner hat der Trend zu Holzinvestments in den vergangenen Jahren stark zugenommen, da es inzwischen eine Vielzahl von Anbietern am Markt gibt. “Auch die Höhe der Investitionssummen für nachhaltige Projekte liegen großteils unter den Obergrenzen für Aktien- oder vergleichbar geschlossene Fonds”, fügt Weber gegenüber pressetext hinzu. Die künftige Prognose für derartige Investmentoptionen ist aussichtsreich. Schließlich ist auch die Nachfrage nach Industrieholz und Brennstoff, hauptsächlich aus Wachstumsmärkten wie China, in den vergangenen Jahren angestiegen. Zudem ist Holz als Material für Hausbau und Einrichtung im Trend. Experten gehen sogar davon aus, dass der nachwachsende und für das Klima unschädliche Rohstoff dem knapper werdenden Energieträger Öl Konkurrenz macht. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland

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