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	<title>World of good &#187; Autoindustrie</title>
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	<description>Bio, Öko, Umwelt und Fair Trade</description>
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		<title>Autoteile aus Kokosnuss-Schalen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 06:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>World of Good</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach billigen Bestandteilen für Autos sind Wissenschaftler der texanischen Baylor University auf Produkte aus Kokosnüssen gestoßen. Damit könnten in Zukunft Bewohner ärmerer Regionen einen wesentlichen Anteil an der Autoherstellung leisten und bisher synthetische Polyesterteile durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Den Forschern der Universität ist es gelungen, eine kostengünstige Technologie zur Weiterverarbeitung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach billigen Bestandteilen für Autos sind Wissenschaftler der texanischen Baylor University  auf Produkte aus Kokosnüssen gestoßen. Damit könnten in Zukunft Bewohner ärmerer Regionen einen wesentlichen Anteil an der Autoherstellung leisten und bisher synthetische Polyesterteile durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Den Forschern der Universität ist es gelungen, eine kostengünstige Technologie zur Weiterverarbeitung von Kokosnüssen zu entwickeln.</p>
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<p>Auf den Inseln im Pazifik dient die Kokospalme als hervorragende Nahrungs- und Rohstoffquelle, bei der sich fast alles nutzen lässt: Die Früchte liefern eine gehaltvolle Nahrung und werden als Getränk &#8211; sowohl roh als auch vergoren &#8211; genutzt. Das Holz dient als Baumaterial für Hütten, die Blätter als Dachbedeckung, die Fasern zum Flechten von Hauswänden, Körben, Matten sowie zur Herstellung von Seilen und die trockenen Kokosnussschalen als Brennstoffe. Auf den Philippinen wird Biodiesel aus Kokosöl in Form von Kokosnuss-Methylester bereits in großem Maße produziert. Die texanischen Forscher haben nun allerdings eine weitere Nutzungsmöglichkeit entdeckt. Die Fasern können zu Verkleidungen in Autotüren oder als Kofferraumwannen sowie Bodenabdeckungen verarbeitet werden.</p>
<p>&#8220;Da Kokospalmen, die ursprünglich von den Inseln im Pazifik kommen, in vielen tropischen Regionen in großer Zahl wachsen, wäre ein solcher Einsatz sinnvoll. Zudem ist der Rohstoff sehr billig&#8221;, meint Studienleiter Walter Bradley. Insgesamt gibt es nach Schätzungen von Experten etwa elf Mio. Kokosnuss-Bauern. Sie erwirtschaften jährlich pro Kopf etwa 500 Dollar. Würde diese Technologie Fuß fassen, könnte der Verkaufspreis pro Nuss auf 0,3 Dollar steigen, was wiederum einen substanziellen Effekt auf die Lebensqualität der Bauern haben würde. &#8220;Ein Hauptinteresse wäre es, einen existenzfähigen Markt für die armen Kokos-Bauern zu schaffen&#8221;, meint der Wissenschaftler. Ein Ziel sei es daher, die Nachfrage nach den Nüssen zu steigern und dadurch den Marktwert zu heben.&#8221;</p>
<p>Geht es lediglich um die Materialeigenschaften, schneidet das Naturprodukt mindestens gleich gut, wenn nicht sogar besser ab, kommen die Forscher zum Schluss. &#8220;Die Kokosfasern sind um einiges günstiger als andere vergleichbare Fasern. Außerdem ist die Verwendung umweltfreundlich, da die Schalen sonst vielfach als Abfall weggeworfen werden.&#8221; Als weiterer Vorteil zeigte sich der Umstand, dass Kokosfasern nicht gut brennen und zudem keine giftigen Dämpfe an die Umwelt abgeben. &#8220;Auch das ist für die Anwendung in Fahrzeugen besonders wichtig&#8221;, so der Forscher abschließend.</p>
<p>Aussender: pressetext.austria</p>
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		<title>Milliardenhilfe verhindert Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 12:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>World of Good</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Autoindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<description><![CDATA[Angesichts der von der Europäischen Union in Aussicht gestellten 40 Milliarden Euro schweren Subventionen für die europäische Autoindustrie und der heute durch die Bundesregierung bekannt gegebenen Pläne zur Aussetzung der Kfz-Steuer für Neuwagen, warnt die Allianz pro Schiene vor einer umwelt- und verkehrspolitischen Fehlsteuerung. &#8220;Der Staat greift hier einseitig in den Wettbewerb der Verkehrsträger ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der von der Europäischen Union in Aussicht gestellten 40 Milliarden Euro schweren Subventionen für die europäische Autoindustrie und der heute durch die Bundesregierung bekannt gegebenen Pläne zur Aussetzung der Kfz-Steuer für Neuwagen, warnt die Allianz pro Schiene vor einer umwelt- und verkehrspolitischen Fehlsteuerung. &#8220;Der Staat greift hier einseitig in den Wettbewerb der Verkehrsträger ein. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes wird der Straßenverkehr auf Steuerzahlerkosten gefördert. Mehr Autos führen nicht zu mehr Klimaschutz&#8221;, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am heutigen Donnerstag in Berlin.<br />
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</div></p>
<p>Statt dessen fordert das Schienenbündnis höhere Investitionen in den umweltfreundlichen Schienenverkehr. Flege: &#8220;Fünf Milliarden Euro Sonderinvestitionen in den kommenden fünf Jahren für mehr Schienenverkehr wären ein besserer Baustein eines Konjunkturprogrammes.&#8221; Sinnvoll sei neben einer Aufstockung der Infrastrukturinvestitionen die Rücknahme der 2006 beschlossenen Kürzung der Regionalisierungsmittel, mit denen die öffentliche Hand den Schienenpersonennahverkehr finanziert. &#8220;Davon würde nicht nur die Umwelt, sondern auch der Verbraucher durch ein besseres Angebot profitieren&#8221;, so Flege. In Folge der Kürzung fehlen den Bundesländern jährlich rund 700 Millionen Euro für den Schienenpersonennahverkehr.</p>
<p>Der Wegfall der Kfz-Steuer für alle Neuwagen der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 unabhängig vom Spritverbrauch werde &#8220;fälschlicherweise als Anreiz für umweltfreundliche Mobilität verkauft&#8221;. Auch die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie sei kein schlagendes Argument: &#8220;Der Verzicht auf zwei Milliarden Steuereinnahmen sichert nur wenige Arbeitsplätze in Deutschland. Derzeit werden 36 von 100 in Deutschland verkauften Neuwagen im Ausland gefertigt. Investitionen in den umweltfreundlichen Öffentlichen Verkehr hingegen nützen der deutschen Wirtschaft und dem Verbraucher viel mehr&#8221;, so der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer.</p>
<p>Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 16 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 81 Unternehmen der Bahnbranche. (Ende)</p>
<p>Aussender: Allianz pro Schiene e.V.</p>
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